Der Sabbatweg

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Diese Broschüre gibt einen Überblick über die jüdische Vergangenheit Gernsbachs. Auf einem fiktiven Weg von den einzelnen Wohnhäusern der Mitbürger jüdischen Glaubens folgte man ihnen auf ihrem Weg zu ihrem Gotteshaus, zu ihrer Synagoge. Dabei wird nicht nur die  Geschichte der einzelnen Familien dargestellt, sondern auch ihre Wohnstätten und Bethäuser bis hin zur Synagoge in der Austraße.

Entstanden ist diese Broschüre aus den Führungen des Arbeitskreises Stadtgeschichte zur jüdischen Geschichte. aufgrund der langjährigen Beschäftigung mit der Vergangenheit der Familien jüdischen Glaubens in Gernsbach konnte der Arbeitskreis viele Mosaiksteine zusammentragen. Dank der vielen Foto-Zusendung der jeweiligen Familien können den Menschen, die einst in der Stadt gelebt haben, ein Gesicht gegeben werden. Diese Mitbürger, die man auf diesem Weg kennenlernen kann, hatten in Gernsbach einst ihre Lebensmitte. Viele Überlebende bezeugen für die Zeit bis zum 30. Januar 1933, dem Tag der Machtergreifung der Nationalsozialisten, ihre Verbundenheit mit Deutschland mit dem Satz „Wir haben uns als Deutsche gefühlt“. Diese Spurensuche wird Erinnerungen wecken, Vergangenes gegenwärtig machen, ruft Namen und Gemeinschaften ins Gedächtnis, und gibt denen, die nicht mehr unter uns sind, ihre Würde und Achtung zurück.

So kam es letztlich zu dieser Broschüre, die die Erinnerung an die einstigen Nachbarn und Freunde wach halten soll.

 

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